Unfallverhütungstipps - Feststofföfen

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Feststofföfen

Der anhaltende Trend zu so genannten Feststofföfen birgt neben den ökologischen Vorteilen auch Gefahren, wie beispielsweise des erhöhten Risikos von Wohnungsbränden. Durch falsche Handhabung der immer beliebter werdenden Kamin- und Kachelöfen kann es zu gefährlichen Situationen kommen. Gerade zu Beginn der Heizsaison ist das Thema hochaktuell: Der richtige Umgang mit den mittlerweile weit verbreiteten Öfen ist es sehr wichtig. Um die gemütliche Wärme eines Holzfeuers auch genießen zu können, seien einige Aspekte unbedingt zu beachten. Es dürfen keine brennbaren Materialien wie Holzscheite oder Papier direkt an dem Ofen gelagert werden. Ein Sicherheitsabstand ist einzuhalten. Die Gefahr, dass heiße Glut aus dem Ofen "spritzt" ist nicht zu unterschätzen. In diesem Zusammenhang sei es wichtig, die Ofentür nach dem Befüllen umgehend zuschließen. Die heiße Asche darf nicht in einem Mülleimer, sondern in einem speziell dafür vorgesehenen nicht brennbaren Eimer mit einem Deckel gelagert werden. Schon vor Inbetriebnahme muss man einige Dinge beachten, um eine Brandgefahr zu vermeiden. Der notwendige Abstand des Ofens und des Ofenrohrs zu Wänden, Türen und Möbel ist sehr wichtig. Das Rohr muss fest mit dem Ofen verbunden und dicht sein. Generell ist vor dem Einbau und der ersten Inbetriebnahme des Ofens der Bezirksschornsteinfegermeister zu konsultieren.

Auch wenn man alle Vorsichtsmaßnahmen einhält, besteht die Gefahr, dass das tödliche Kohlenstoffmonooxid (Kohlenmonooxid [CO]) austritt. Die vorgesehenen Zugluftöffnungen der Öfen müssen immer funktionsfähig sein. Rauchmelder sind in alle Häuser und Wohnungen einzubauen. Das gilt natürlich auch für alle Gebäude ohne Holzöfen. Denn die kleinen Warngeräte können Leben retten. Rauchmelder sind nicht teuer und können auch problemlos von Laien angebracht werden.

© Freiw. Feuerwehr Wiebelskirchen 10.12.2018